DRK-Bildungswerk

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Schüler der 7. Klasse lernen Leben retten

DRK-Bildungswerk Eifel-Mosel-Hunsrück schult Schüler der Region in der Wiederbelebung

Oft können Sekunden über Leben und Tod bei einem Herz-Kreislaufstillstand entscheiden. Dabei können Laienhelfer eine lebensrettende Rolle spielen. Untersuchungen haben gezeigt, dass schon Schüler der siebten Klasse in der Lage sind, einen Menschen zu reanimieren. Insbesondere die Skandinavischen Länder machen es vor: eine früh beginnende Heranführung an die Erste Hilfe kann den Aufbau von Hemmschwellen bei Hilfeleistungen frühzeitig verhindern und trägt dazu bei, das Gelernte zu verinnerlichen. Mit mehr Laien-Reanimation könnten jährlich mehrere Tausend Menschenleben gerettet werden.

Die Herbert und Veronika Reh-Stiftung, Trier, hat sich zum Ziel gesetzt, dass künftig in Schulen ab der 7. Klasse ein Reanimationstraining stattfindet und daher ein Modellprojekt gestartet. Den Auftakt in der Region Trier machten die Schulen: Gymnasium Saarburg, Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier, Gymnasium Gerolstein, Integrierte Gesamtschule Morbach, Realschule Plus Konz und die Grund- und Realschule Plus Treis-Karden.  Dort bildet das DRK-Bildungswerk Eifel-Mosel-Hunsrück e.V. über 25 Klassen in Reanimation aus. Weitere Schulen werden in Kürze folgen.

In den Kursen geht es nicht nur um die reine  Vermittlung von Wissen auf dem speziellen Einsatzgebiet. Der Erste Hilfe Lehrgang soll auch dazu beitragen, die bei Kindern vorhandene unbefangene Einstellung zum Helfen positiv zu verstärken. Die Handlungskompetenz der Kinder und ihr Selbstwertgefühl werden durch die Erste Hilfe-Ausbildung gefördert und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, erheblich gestärkt.